Zwei tonverschmierte Hände formen ein Gefäß auf der rotierenden Töpferscheibe
Eine Hand malt freihand ein Rankenmuster in Braun und Blau auf ein großes, noch ungebranntes Gefäß
Glasurarbeit in der Werkstatt an einem großen, bemalten Gefäß

Seit 1988

Unsere Geschichte

Über 35 Jahre Töpferhandwerk - von der Garage in Jahnsdorf bis in unsere heutige Manufaktur in Chemnitz/Rabenstein.

Doppelkrug der Heyde-Keramik, eine Hälfte cremefarben mit handgemalter Ranke, eine Hälfte schwarz

Sächsische Tradition

Sächsisches Steinzeug - unsere Wurzeln

Seit dem 16. Jahrhundert

In Sachsen wird seit dem 16. Jahrhundert gesintertes Steinzeug gebrannt. Diese säurefeste Keramik war ein großer Fortschritt für Apotheken, Destillierhäuser, Weinkeller und die Hauswirtschaft: Anders als die meist bleiglasierte Töpferware ließ sich in Steinzeug Medizin, Saft, Tee, Sirup und Essenz luftdicht und lange haltbar aufbewahren. Heute schätzt man Steinzeug vor allem für seine Bleifreiheit, Spülmaschinen- und Mikrowellenfestigkeit.

Das Kobaltblau aus dem Erzgebirge

Der typische Charakter des sächsischen Steinzeugs entstand aus der Förderung von Kobaltoxid im Erzgebirge - so ist das Kobaltblau untrennbar mit ihm verbunden. Typisch für die Heyde-Keramik ist zusätzlich das warme, bräunliche Eisenoxid.

Tradition und Moderne

Die Heyde-Keramik fühlt sich der sächsischen Tradition verpflichtet und verbindet sie mit moderner, schlichterer Formsprache und einfarbigen Glasuren. Dafür steht der Doppelkrug in unserem Logo.

  1. 1988

    Gründung

    Anne Rose und Eberhard Heyde gründen die Heyde-Keramik in Jahnsdorf im Erzgebirge - zunächst in der eigenen Garage.

  2. Umzug in die alte Textilfabrik, Jahnsdorf

    Es entsteht eine Erlebnistöpferei mit großen Verkaufsflächen und einem TöpferCafé - ein Ausflugsziel für die ganze Familie, das jahrhundertealtes Handwerk hautnah erlebbar macht.

  3. 2010

    Übergabe an Jens Böttger

    Der langjährige Mitarbeiter Jens Böttger übernimmt die Töpferei und führt sie im Sinne der Gründerfamilie weiter.

  4. 2026

    Umzug nach Chemnitz/Rabenstein

    Die Heyde-Keramik zieht in eine ehemalige Textilfabrik in Chemnitz/Rabenstein - und bringt das Töpferhandwerk auch dort ihren Besuchern nahe.

Runde Malerpalette mit angerührten Oxidfarben und einem Bündel Pinsel auf der Werkbank

Was uns besonders macht

Braun, Blau - und immer ein Unikat

Das Besondere unserer Keramik ist die Freihandpinselmalerei mit blauen und braunen Oxidfarben: Jedes Muster wird aus Schwüngen und Abdrücken neu zusammengesetzt - so gleicht kein Stück exakt dem anderen. Traditionell und modern zugleich, und dank hoher Brenntemperatur voll alltagstauglich.

Wir verstehen Keramik als zeitloses, nachhaltiges Material: langlebig, passend in jede Zeit und eine schöne Alternative zu Einweggeschirr - hergestellt hier in Sachsen.